SG 1898 Klosterlechfeld e.V.
der Verein im Lechfeld

Chronik

1898

Gründung der „Zimmerstutzen-Schützengesellschaft“ als zweiter Verein des damals 260 einwohnergroßen Dorfes Klosterlechfeld. Als Schießstätte diente das Gasthaus „Zur Post“.

1914 – 1919

Vereinstätigkeit stillgelegt

Mai 1923

25-jähriges Jubiläum mit umfangreichen Preisschießen (wegen der Inflation mussten 1.600 Reichsmark als Einlage gezahlt werden; Geld-und Sachpreise in Höhe von 1 Million Reichsmark wurden vergeben) im Gasthaus „Postkeller“. Initiator dieser Veranstaltung war der damalige Bürgermeister und 1. Schützenmeister Otto Wanner.

Juli 1923

Einweihung der Schützenstandarte mit der Fahnenbraut Mina Knoll.

1927

Erwerb einer eigenen Schützenkette durch das Engagement der Mitglieder und des Vorstandes.

Saison 1927/1928

Wikterp Wörle Sen. wird erster Schützenkönig der „Zimmerstutzen-Schützengesellschaft“.

April 1943 – Oktober 1950

Vereinstätigkeit stillgelegt, da sämtliche Gewehre an die Besatzungsmächte abgegeben werden mussten. Im Krieg kamen sieben Schützenkameraden ums Leben, zwei wurden vermisst.

14. Oktober 1950

Gründungsversammlung und Neugründung der Schützengesellschaft Klosterlechfeld.

28. Oktober 1950

1. Generalversammlung der SG Klosterlechfeld auf der Kaspar Trometer zum 1. Schützenmeister, Erich Hänsel zum Kassierer und 2 . Schützenmeister, Adolf Sendelbach zum Schriftführer, Wikterp Wörle zum Beisitzer und Nikolaus Kittinger zum Materialverwalter gewählt wurden. Zu dieser Zeit zählte die SG Klosterlechfeld zwei Ehren-, 42 aktive und 4 passive Mitglieder. Die Aufnahmegebühr betrug 2 DM, der Mitgliedsbeitrag 1 DM im Vierteljahr. Neue Schießstätte war das Gasthaus „Zur Krone“.

1951

Erstes Königsschießen nach dem 2. Weltkrieg. Franz Degenhard wählt als 1. Schützenkönig der SG Klosterlechfeld Sofie Frank zur Schützenlies’l.

1953

Neue Schießstätte wird das Gasthaus „Zum Grünen Baum“ mit der Herbergsmutter Gusti Schneider, der die Schützen ganz besonders ans Herz gewachsen sind.

1966

Austragung des Gauschießens im „Postkellersaal“ durch den 1. Schützenmeister Andreas Gleich.

März 1970

Erweiterung der Schießanlage um 5 Stände und Einweihung.

1971

Durch ein gezieltes Training und die Förderung des 1. Schützenmeisters Rudolf Hiller gewann unsere Jugend, mit den Schützen Norbert Herkner, Reinhard Hiller, Robert Kittinger und Franz Söhn, denn Titel „Landkreis-Jugendmannschaftsmeister“. Reinhard Hiller wird in der Einzelwertung Vizemeister sowie bester Schütze im Vergleichskampf unseres Gaues gegen den Gau Iller.

seit 1972

Teilnahme an der 1970 gegründeten Meisterschaft vom Gau Lech-Wertach

1973

75-jähriges Gründungsjubiläum und Austragung der Gaumeisterschaft im „Postkellersaal“.

Januar 1977

Eintragung ins Vereinsregister.

Mai 1978

80-jähriges Jubiläum sowie Fahneneinweihung durch den Dorfpfarrer Pater Peregrin.

1982

1. Jugendschützenkönig Elmar Köbler. Die Kette wurde gestiftet von Ehrenmitglied Pius Mayer.

1983

85-jähriges Jubiläum im Lokal „Zum Grünen Baum“

1984

Austragung der ersten Dorfmeisterschaft.

1985

Austragung des ersten „Kartei-der-Not“ -Schießen im Dorf.

1988

Teilnahme an den ersten Rundenwettkämpfen.

Mai 1988

90-jähriges Jubiläum sowie Präsentation der ersten einheitlichen Schützentracht. Erster EDV-gestützer Wettkampf beim Gauschießen.

1989

Neue Schießstätte wird der ehemalige Saustall der Kirche. Dieser wird renoviert und mit 8 automatischen Schießständen, einer Küche sowie Aufenthaltsraum ausgestattet. An diesem Ort wird heute noch geschossen (nur dass wir mittlerweile neu gebaut bzw. umgebaut haben; dauert aber noch 20 Jahre^^).

1996

Werner Thier erzielt mit 393 Ringen einen Vereinsrekord. Die 1. Luftgewehrmannschaft schafft nach 11 Jahren den Wiederaufstieg in die höchste Klasse des Gaues.

1998

100-jähriges Jubiläum; Veranstaltung eines "Lechfeldpokals" mit 13 geladenen Schützenvereinen. Der Erlös i.H.v. 1.000 DM wird der "Kartei der Not" gespendet. Die von Schützenmeister Erwin Masur gestiftete Jubiläumsscheibe gewinnt der 1. Sportleiter Erwin Wamser mit einem 4,9 Teiler. 

Die 1. Luftgewehrmannschaft gewinnt die Meisterschaft in der höchsten Gauklasse. Hans Mayr stellt in der Klasse Luftpistole mit 378 Ringen einen Vereinsrekord auf, der bis heute noch Bestand hat. Philipp Laerm wird mit 381 Ringen Schwäbischer Meister (B-Jugend).

Neuwahl der Vorstandschaft. Reinhard Hiller wird neuer Schützenmeister.

1999

Neues Motto der frisch gewählten Vorstandschaft: "Geselligkeit, Tradition, Kameradschaft und sportlicher Erfolg" erfolgreich unter einen Hut bringen. Neu- oder Ausbau des Schützenheims werden forciert. Die erste Schülermannschaft wird gegründet.

2000

Pläne eines neuen Schützenheims am Sportplatzgelände werden zu Papier gebracht; Gespräche mit der TSV-Vorstandschaft geführt. Erstmals nimmt die Schützengesellschaft Kontakt mit den Schützen der Partnergemeinde Großschweidnitz auf. Daraus entwickelt sich ein freundschaftliches, jährlich abwechselndes Treffen (Bayern, Sachsen).

2001

Das Bauvorhaben am Sportplatz wird aus Kostengründen verworfen; Gespräche mit der Kirchenverwaltung über einen möglichen Aus- oder Umbau des alten "Saustalls" werden aufgenommen.

2002

Die 1. Luftpistolenmannschaft ist derzeit das Aushängeschild des Vereins. Die Mannen um Kapitän Johann Mayr gewinnen nicht nur den Mannschaftstitel sondern auch Einzeltitel auf Gauebene.

2003

Gründung der Auflagemannschaft um Ehrenschützenmeister Rudolf Hiller; sportlich wie gesellschaftlich für dieses und die nächsten Jahre ein absoluter Gewinn. Die jährlich stattfindende Dorfmeisterschaft wird mit der Aktion der Schwabmünchner Allgemeinen Zeitung "Schützenhilfe für die Kartei der Not" kombiniert. Stattliche 400 EUR werden als Spende übergeben.

Die Schützengesellschaft geht online. Erster Internetauftritt unter www.sg-klosterlechfeld.de!

2004

Gesellschaftlich steht die 400-Jahr Feier der Gemeinde Klosterlechfeld im Vordergrund. Der Verein beteiligt sich nicht nur an den Feierlichkeiten sondern auch am Jubiläumsspiel. Ein Spektakel für Jung und Alt!

2005

Im Vordergrund stehen Verhandlungen mit der Gemeinde zum Thema "Schützenheimeigentum".

2006

Nicht nur ein Sommermärchen in Deutschland bzgl. der heimischen Fußball-WM; auch bei den Schützen erfüllt sich ein lang gehegter Traum: per notariellem Kaufvertrag vom 19.06.2006 wird die Schützengesellschaft Eigentümer des Schützenheims im Klostergarten (alter "Saustall"). Maßgeblich an diesem Erfolg beteiligt ist der 1. Bürgermeister Peter Schweiger.

Unter Federführung des 1. Schützenmeisters Reinhard Hiller wird ein Bauausschuss gegründet, der mit der Aufgabe eines Um- und Ausbaus der erworbenen Immobilie betraut wird.

2007

Die Schützengesellschaft verliert nach langer, schwerer Krankheit viel zu früh mit Hans Mayr ihren Sportleiter, Freund und verdienten Schützenkameraden.

In einer außerordentlichen Hauptversammlung wird einstimmig für den Bau und die Finanzierung des neuen Schützenheims gestimmt. 

April 2008

Startschuss für den Neubau unter Capo Adolf Heckel. Bagger, LKW, Schubraupe rücken an - die nächsten Monate sind geprägt von großer Hilfsbereitschaft, sehr viel Arbeit, toller Kameradschaft und einer super Harmonie.

Während des Umbaus findet das Training beim Nachbarverein in Obermeitingen statt.

Dezember 2008

FERTIG! Im neu fertiggestellten Schützenheim findet die erste von vielen Weihnachtsfeier mit über 100 Gästen statt.

2009

Eine mehr als gelungene Einweihungsfeier des neuen Schützenheims wird abgehalten; geladene Prominenz aus Nah und Fern, feierlicher Gottesdienst und Segnung des Schützenheims durch Pfarrer Leinauer sowie das dorfoffene Jedermann-Schießen (78 Teilnehmer) bilden den feierlichen Rahmen. 

Schützenkönig 2009 wird 1. Schützenmeister Reinhard Hiller.

Nach langer Krankheit verstirbt Ehrenschützenmeister Rudolf Hiller.

2010

Da neue Schützenheim bringt neues Leben in den Verein - sportlich wie gesellschaftlich: spannende, bestens moderierte Finalkämpfe der besten Schützen, Dorfmeisterschaften mit Rekordbeteiligung, Gaudamenpokalschießen an vier aufeinander folgenden Tagen, Rosenmontagsveranstaltungen im Fasching, Weihnachtsfeier mit über 100 Gästen, Mitgliederzuwachs,...

Max Wamser wird Gaukönig und darf die Kette drei Jahre lang behalten.

2011

Souveräne Durchführung der Landkreismeisterschaft mit über 300 Teilnehmern und erfolgreichem Ende: Erwin Wamser landet im Finalschießen auf Rang 4. Das Altersklasse-Team, bestehen aus Erwin Wamser, Werner Thier und Reinhard Hiller, wird Landkreismeister.

In der Rundenwettkampfsaison steigen vier Mannschaften in die nächst höhere Klasse auf. Corinna Egg qualifiziert sich in der Schülerklasse für die Bayerische Meisterschaft.

2012

Die 1. Luftgewehrmannschaft wird ungeschlagen Meister in der Gauliga und schafft den Wiederaufstieg in die höchste Klasse des Gaues.

Tanja Wuzik qualifiziert sich in der Schülerklasse für die Bayerische Meisterschaft.

2013

Sportlicher Höhenflug: Die 1. Luftpistolenmannschaft um Rainer Frei, Torsten Paulo, Andreas Jahn und Christopher Seidel schaffen den Aufstieg in die Bezirksliga. Die 1. Luftgewehrmannschaft um Torsten Paulo, Manfred Schweighart, Christian Masur und Max Wamser schaffen gar den Aufstieg in die neugegründete Bezirksobeliga (Liganeuordnung; der Aufstieg kam durch die Einteilung der Mannschaften anhand ihrer erzielten Gesamtringe der abgelaufenen Saison zustande). Um die 1. LG zu vervollständigen, stößt Christopher Jahn zum Team hinzu. Die zweiten Mannschaften schaffen den Aufstieg in die Gauoberliga (höchste Klasse im Gau) - Klosterlechfeld gehört damit zu einem der erfolgreichsten Vereine im Gau.

Manfred Schweighart wird Vize-LandkreisChampion.

2014

Die Schützengesellschaft schafft nach zehn Jahren wieder den Einzug ins Landkreispokalfinale und belegt Rang 8.

Das Erfolgsjahr des Manfred Schweigharts: Schützenkönig, Vereinsmeister, Jahresmeister, Qualifikation Deutsche Meisterschaft (Altersklasse).

Manfred Schweighart und Max Wamser stellen mit jeweils 394 Ringen im Luftgewehr einen neuen Vereinsrekord auf.

2015

Der zweite Finaleinzug im Landkreispokal hintereinander wird perfekt gemacht. Das Team belegt einen hervorragenden 4. Platz.

Manfred Schweighart qualifiziert sich nach 2014 wiederum für die Deutsche Meisterschaft in der Kategorie Altersklasse und belegt mit 380 Ringen Platz 56; nach über 20 Jahren qualifiziert sich mit Max Wamser wieder ein Schütze in der Schützenklasse und belegt mit 586 von 600 möglichen Ringen ebenfalls Platz 56.

Max Wamser belegt im Finalschießen des LandkreisChampions Platz 5.

03.10.2015: 25-jähriges Jubiläum der Partnergemeinden Klosterlechfeld/Großschweidnitz. Große Feier mit politischer Prominenz im Schützenheim. 

2016

Der Vereinsrekord im Luftgewehr von 394 Ringen wird von Torsten Paulo mit ebenfalls 394 Ringen eingestellt.

Erstmals in seiner Karriere qualifiziert sich Torsten Paulo für die Bayerische Meisterschaft.

Februar 2017

Florian Gollinger verewigt sich in den vereinsinternen Geschichtsbüchern. Neuer Vereinsrekord und persönliche Bestleistung in der Disziplin Luftpistole: 384 Ringe.